Psychosomatik
Die meisten Menschen denken: ”Ich bin doch nicht deppert!”, wenn sie im Zusammenhang mit der eigenen Krankheit das Wort Psychosomatik hören.
Natürlich sind sie nicht deppert!
Ein Zusammenhang zwischen Körper und Seele ist für jeden oft spürbar und daher einleuchtend – übrigens auch wissenschaftlich anerkannte Tatsache.
Der Begriff Psychosomatik setzt sich aus den altgriechischen Begriffen Psyche (= Atem, Hauch, Seele, Wesen, Schmetterling) und Soma (= Körper, Leib) zusammen.
Unter Psychosomatik versteht man die Lehre von den Zusammenhängen und der gegenseitigen Beeinflussung von Seele und Körper des Menschen. Das heißt, in der Psychosomatik wird der Mensch in seiner Gesamtheit verstanden und behandelt.
Als Arzt für Psychosomatische Medizin sehe ich es als meine Aufgabe, neben dem körperlichen Leiden vor allem auch das Wesen und die Lebensumstände meiner Patientinnen und Patienten zu beachten.
Dadurch können gemeinsam Heilungshindernisse überwunden werden, um alle laufenden Behandlungsprozesse zu fördern.
Die WHO (Weltgesundheitsorganisation) definiert Gesundheit als einen “Zustand vollständigen körperlichen, geistigen und sozialen Wohlbefindens und daher weit mehr als die bloße Abwesenheit von Krankheit oder Gebrechen”.
Psychosomatik als Weltbild versucht Gesundheit in diesem ganzheitlichen Sinne anzustreben. Für mich ist das der beste Weg zur Heilung.
Insbesondere Homöopathie und Psychotherapie sind fundierte Behandlungsmethoden, in denen psychosomatisches Wissen zum Einsatz kommt.